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Waldkalkungen an der Neyetalsperre

Voraussichtlich in der Zeit vom 11.10. bis zum 25.10.2017 werden wieder verschiedene Waldgebiete an der Neyetalsperre gekalkt.

Mit Hilfe eines Hubschraubers wird dort sog. kohlensaurer Magnesiumkalk auf einer Gesamtwaldfläche von rd. 200 ha (rd. 125 ha Forstverbands-Wald u. 75 ha TBR-Wald) ausgebracht. 

Trotz aller erfolgreichen Anstrengungen zur Luftreinhaltung sind die Schadstoffeinträge aus der Luft, v.a. an Stickoxiden und Feinstäuben, nach wie vor viel zu hoch.

Im Rahmen der seit etwa 30 Jahren turnusmäßig durchgeführten Bodenschutzkalkungen soll die weiter voranschreitende Bodenversauerung der Waldböden daher sukzessive kompensiert werden. Dies dient neben dem eigentlichen Schutz der Wälder vor allem auch dem Boden- und damit dem Trinkwasserschutz. 

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und des dadurch erforderlichen ökologischen Waldumbaus werden alle Anstrengungen konsequent fortgesetzt, aufgerissene oder labile Waldbestände durch diese Kompensationskalkungen zu revitalisieren. Hierdurch wird langfristigen Störungen des Ökosystems, für Wald, Böden, Grund- und Oberflächengewässer entgegengewirkt und insofern eine weitere Verschlechterung des Bodenzustands verhindert. Die Wälder werden somit langfristig wieder stabiler.

Das Stadtforstamt weist darauf hin, dass es in der angegebenen Zeit in den betreffenden Waldgebieten zu Belästigungen durch Staub und Lärm kommen kann und bittet die Waldbesucher daher um Verständnis. Die entsprechenden Gebiete werden durch Schilder besonders gekennzeichnet. 

Weitere Auskünfte erteilt Herr Volker Leipzig, TBR-Forstrevier Ost/Neyetal, Tel. 0151-14738259 (Email: v.leipzig@tbr-info.de).

 

Die Maßnahme wird maßgeblich finanziell unterstützt durch Fördermittel des Landes NRW, vom Bund und der EU. 

„Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete“

 

http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020/index_de.htm